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Rats- und B├╝rgermeisterwahl 2020

Verkehr

veröffentlicht von Administrator am 10.8.2020
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ES IST

DEINE WAHL

OB DIE

VERKEHSRWENDE

GELINGT

ODER NICHT




In unserem ländlichen Horn-Bad Meinberg sind PKW nach wie vor das wichtigste Verkehrsmittel. Die drohende Klimakatastrophe erfordert aber, dass in den kommenden 10 Jahren der PKW-Verkehr deutlich reduziert werden muss. Dafür muss es aber deutliche Verbesserungen bei den Alternativen geben, damit das Auto immer öfter stehen bleiben kann.

Die in den letzten Jahren entstandenen Bürgerradwege sind ein guter Anfang. Dieses bürgerschaftliche Engagement braucht weiterhin unsere volle Unterstützung. Wir brauchen aber für Horn-Bad Meinberg ein Radverkehrskonzept, um bei weiteren Radinfrastrukturprojekten Schulwegsicherheit, Radfahren als Ersatz für PKW im Nahbereich, Radfahren in Verzahnung mit dem ÖPNV, Radfahren als Naherholung und touristisches Radfahren gleichermaßen zu berücksichtigen und um die noch vorhandenen Lücken im Radwegenetz zu schließen.

Mobilität gehört zu den Grundrechten. Auch Menschen mit geringem Einkommen müssen es sich zum Beispiel leisten können, Fachärzte in Detmold oder Paderborn aufzusuchen. Dafür braucht es endlich ein Sozialticket, mit dem man bis Paderborn, Detmold und Lemgo fahren kann.

Für die Fußgängersicherheit muss bei der Straßenbeleuchtung nachgebessert werden, z.B. entlang der Bahnhofstraße von Bad Meinberg nach Horn.

Für den motorisierten Verkehr brauchen wir einen Kreisverkehr an der Abzweigung Paderborner Straße / Externsteiner Straße. In Bad Meinberg ist die beengte Situation in der Brunnenstraße in Verbindung mit zu schnell fahrenden PKW nicht nur ein Problem der Schulwegsicherheit.

Durch das Fehlen einer gut funktionierenden Anbindung des Straßenverkehrs aus dem Detmold und dem Kreis Lippe über die B 239 sind die Straßen Hessenring, Potthoff, Externsteiner Straße, Mittelstraße, auch die Horner Innenstadt stark belastet. Diese Belastung darf nicht durch ein überdimensioniertes Einkaufszentrum an der Kampstraße weiter erhöht werden.

Auch die Pläne für den Südring (Verlängerung des Hessenrings bis zur Leopoldstaler Straße) erscheinen noch nicht wirklich durchdacht. Eine Straße mit Tempo 70 nahe an bestehender Wohnbebauung vorbeizuführen, ist keine zeitgemäße Lösung.

Wir brauchen nachhaltige, ökologisch vertretbare und die Lebensqualität in allen Stadtteilen verbessernde Lösungen.

Verkehrswende jetzt beginnen.

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