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Nachrichten / Aktuelles

Albrecht Müller: Linie der Vernunft

veröffentlicht von V. Ammer am 31.3.2012
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Albrecht Müller von den Nachdenkseiten ruft in seinem Wochenrückblick vom 30. März 2012 nachdrücklich dazu auf, bei der kommenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen DIE LINKE zu wählen.

"Wir haben bei der Wahl im Saarland wie auch bei der gestrigen Bundestagsdebatte über den Fiskalpakt erlebt, dass die Vernunft hierzulande weit vor der Tür bleibt. Im Saarland wurde von der Union bewiesen, dass man mit dem Wahnsinn „Schuldenbremse“ Wahlen gewinnen kann. Es wurde damit zugleich bewiesen, dass sich die SPD mit der Juniorrolle zufrieden gibt und sich an der Spaltung der Linken abarbeitet. Gregor Gysi hat im Bundestag gestern die einzige inhaltlich vernünftige Rede gehalten."


... die Rede im Wortlaut

 

Die Rede sei ein Höhepunkt der Debatte gewesen und sei von der Frankfurter Rundschau als einzige relevante Rede zum Fiskalpakt hervorgehoben worden, betont Müller.

Er erläutert:

"Damit Sie uns nicht missverstehen, ich würde nicht für die Verbreitung allein der Rede von Gregor Gysi werben, wenn es eine andere vernünftige Rede in dieser Bundestagsdebatte gegeben hätte. Die Linke ist zur Zeit die einzige Partei, die die Linie der Vernunft verfolgt. Dies alleine ist der Grund dafür, dass ich für die weitere Verbreitung dieser Rede eintrete …

… und zugleich die Nachdenkseitenleser in NRW und um NRW herum bitten möchte, mit aller Kraft dafür zu sorgen, dass die Linkspartei dort wieder in den Landtag kommt. Leicht wird das nicht.

Wenn Sie herausfliegt dann fühlen sich jene Kräfte in der SPD gestärkt, die die Abgrenzung fortsetzen wollen und die unfähig und unwillig sind, uns eine Alternative zu Schwarzgelb und Angela Merkel zu bieten. Dann wird die neoliberale Ideologie durchmarschieren, trotz Scheiterns, trotz riesiger damit verbundener Gefahren.

[...]

In Gregor Gysis Rede finden Sie auch eine Erklärung dafür, dass die Union und Angela Merkel trotz massiver Fehler nicht ebenso massiv an Vertrauen und Zustimmung verlieren:
Die Folgen ihrer Fehler werden immer erst später sichtbar. Zum Beispiel: 2010 betrieb man eine Griechenland-Rettungspolitik, die im Lichte der Spar-Debatte schön aussah, aber zu einem weiteren Niedergang der griechischen Volkswirtschaft und damit zu höheren Haushaltsdefiziten führte. Der Misserfolg ist erst später sichtbar geworden, nicht zum Zeitpunkt des Entscheidens im Jahre 2010.
Genauso werden die Folgen des Finanzpaktes, worauf Gregor Gysi hinwies, erst später sichtbar. Jetzt erscheint diese Politik im Milieu der nahezu völlig desinformierten und desorientierten Medienmacher und Politikmacher als vernünftig."

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