Menu

Nachrichten / Aktuelles

Greenpeace-Studie: Buchenwälder

veröffentlicht von V. Ammer am 22.2.2012
Nachrichten / Aktuelles >>

Handlungsräume im nationalen Buchenwald-VerbundsystemIn einer Pressemitteilung teilte Greenpeace bereits im April 2011 mit:

Quelle: www.greenpeace.de

Greenpeace hat in einer Studie dargelegt, wie Rotbuchenwälder in Deutschland im Verbund geschützt werden können.

Die Umweltschützer fordern bis 2020 zehn neue Nationalparks und den sofortigen Schutz der alten Buchenbestände. Die Nationalparks sollen in folgenden Waldgebieten eingerichtet werden: Nordschwarzwald, Pfälzer Wald, Spessart, Steigerwald, Ammergebirge, Stechlinsee, Taunus, Solling, Teutoburger Wald und Thüringer Wald.

Durch den Schutz der Buchenwälder auf fünf Prozent der Waldfläche bis 2020 werden künftig nicht nur Arten wie Luchs, Wolf und Wildkatze geschützt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet, sagt Martin Kaiser, Waldexperte von Greenpeace. Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern und Hessen haben eine besondere Verantwortung für den Schutz der natürlichen Buchenwälder in Deutschland.

Deutschland ist beim Waldschutz Schlusslicht

In Deutschland sind bislang weniger als ein Prozent der Wälder geschützt. Bis heute gibt es kein Gesamtkonzept für den Buchenwaldschutz. Stattdessen werden diese Wälder immer intensiver genutzt, auch für die Gewinnung von Holz als Brennstoff. Deutschland hat 2007 im Rahmen der nationalen Biodiversitätsstrategie beschlossen, fünf Prozent der deutschen Waldfläche dauerhaft aus der forstlichen Nutzung zu nehmen und dabei dem Buchenwaldschutz Vorrang zu geben. Die Bundesregierung und die Bundesländer haben bisher keinen Plan vorgelegt, wie die waldrelevanten Ziele der Biodiversitätsstrategie erreicht werden sollen.

 

die Studie als PDF-Download bei www.greenpeace.de

zu den anderen Beiträgen zum Thema "Nationalpark" hier bei DieLinke-HBM.info

zurück